Elterncoaching - Dein talentiertes Tenniskind und Du

1. Tennis und insbesondere die Turniersituation ist unvergleichlich mit jeder anderen Sportart. Turniere und Wettkämpfe sind weitaus psychologischer und es wird bereits auf Breitensport-Niveau mit sehr ausgefeilten Tricks gearbeitet, um den Sieg zu erringen. Um dem gewachsen zu sein, sollte jeder Elternteil die spezifische Situation des Kindes kennen und sich seiner wertvollen Position bewusst sein. 

Durch verbesserungswürdiges Elternverhalten wurden bereits viele Kinder massiv in ihrer Leistung beschränkt und durch ein Fahrwasser, das dem Tennis bzgl. der Eltern ganz eigen ist, war auch nicht selten der Familienfrieden in Gefahr. Ohne langjährige Erfahrung durch Turnierteilnahmen oder -betreuungen sind die spezifischen Problematiken von außen her nicht zu erkennen.

Insbesondere entwickeln sich Eltern durch Zusehen und evtl. erste Erfahrungen mit eigenem Turniertennis nicht zu Trainern im Tennisbereich, auch wenn sie sich das wünschen würden. Tennis führt leider häufig dazu, dass einige Eltern sich innerhalb kürzester Zeit zum einzigen Experten für die Entwicklung des eigenen Kindes entwickeln, die dann für jegliche rationalen Argumente oder einfache Begründungen kaum mehr zu haben sind. 

Ebenso sind ähnliche betriebene Sportarten oder ein Trainerschein in einer anderen Sportart kein Qualitätskriterium für Expertenwissen. 

2. Sehr problematisch ist auch, dass im Tennisbereich ein ständiges Abwerben der Spieler von jeweils nahe ansässigen Konkurrenz-Trainern - die nicht hauptberuflich arbeiten müssen -  vollkommen normal ist und stets mit einem Abwerten der Leistung des angeblich natürlich wesentlich schlechteren anderen Trainers einhergeht. Irgendetwas findet sich zur Bestätigung dessen und zur Verleumdung anderer immer: (angeblich) zu gutes Niveau, zu schlechtes Niveau, zu gut ausgebildet, zu schlecht ausgebildet, nur spielorientierter Ansatz, nur technikorientierter Ansatz, keine Zeit, zu viel Zeit, zu viel Druck, zu wenig Druck, Benehmen der Kinder, Nebenberuflichkeit, falsche Niveauerfahrung, es geht nur um Geld, die Kinder haben zu viel Spaß, sie haben zu wenig Spaß;  grundsätzliche Angriffe auf die andere Person (Charakter oder Aussehen) im Allgemeinen und vieles mehr 

Es geht dabei aber ausschließlich um zwei Gründe: Ego oder Geld                                                 - nicht jedoch um irgendeine Realität

Schlussendlich spielt der Inhalt auch keine Rolle, da das Kriterium des ,,Motzens" in möglichst langer und ausgiebiger Form mit häufiger Wiederholung und vielen Zuhörern einziges Ziel ist. 

Sehr häufig werden hierfür dann natürlich insbesondere andere Eltern und - sehr beliebt - Nachbar (Konkurrenz-)vereine und Vorstände eingespannt. 

Achten Sie darauf, dass Sie auf die Qualifikation und Erfahrung des Trainers achten und sich stets fragen, ob irgendetwas der Realität entspricht, was gemauschelt wird. 

3. Lassen Sie sich alle Scheine, Qualifikationen und Behauptungen beweisen

4. Bei uns können Sie lernen, wie Sie das Kind optimal im Tenniszirkus möglichst passiv unterstützen und wie sie jeglichen schädlichen Druck von Elternseite vermeiden können. 

Auch die Nadal Academy und World Mastery beschäftigt sich mit diesem Thema. 

Bei uns können Sie unseren Elternkurs über 3 Stunden (Privat: 150 €, Gruppe: Absprache) besuchen und damit alle grundlegenden Fehler vermeiden und wertvolle Tipps erhalten!

Sie finden hierzu einige Links, um sich grundsätzlich einzulesen: 

 DTB Elterntennis

WTB Elterncoaching

Kinder.tennis: Eltern und Freude

Und aus Kindersicht: 

Tennis-Insider: Tennistalent mit Potential